Zur Stärkung wollten wir eigentlich vorher noch im "IHOP" (das Pancake-Restaurant) frühstücken, aber dieser Plan wurde konsequent vereitelt. Vor der Tür standen etwa 20 Leute, innen war alles proppedicht - und alles Afroamerikaner (oder wie auch immer der aktuell poltisch korrekte Begriff lautet). Warum auch immer, vielleicht ist der Samstag vorm Memorial Day auch ein besonderer.
Pancakes gab es für uns daher keine, also musste eine Alternative her. Diese fanden wir dann in der "Buenos Aires Bakery" ein paar hundert Meter weiter. Von außen unscheinbar tut sich innen ein Paradies der Backkunst auf. Quasi Café Lollo auf Südamerikanisch: Kaffestückchen, Kekse, Kuchen, Wraps, Sandwiches...und natürlich Cuban Coffee :-)
Dennoch schafften wir es, den Supermarkt noch vorm Abend zu verlassen, mit allem nötigen zum Grillen, von Kohle bis Steak, und zu Bernds Freude auch mit japanischem Bier zum Schnäppchenpreis.
Doch das sollte nicht das einzige Fleischfest des Tages werden, Abends gingen wir noch mit Kasia zum Steakhouse. Dem mit den Riesen-Sandwiches.
In Erwartung einer entsprechenden Tellerportion hielten wir uns auch für schlau als wir zu dritt die Grillplatte für zwei Personen (die keinerlei Beilagen enthielt) und etwas Gemüse bestellten, aber selbst das, war nicht zu schaffen. Aber lecker war's.
Doch der Abend sollte noch weiter gehen. Kasia fühlte sich, nachdem wir das Essen bezahlt hatten, geradezu genötigt, uns noch einen Cocktail auszugeben und so fuhren wir noch zu "Boteco", einer Bar ganz in der Nähe unserer Wohnung mit Caipis in allen Variationen. Ich nahm die Erdbeer-, Kasia und Bernd die Kiwiversion. Wieder lecker und überaus gehaltvoll ;-)
Und so ging auch der Samstag zu Ende. Erster Wehmut machte sich breit, aber wir freuten uns auf's Grillfest!


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