Montag, 4. Mai 2009

Kurioses - An der langen Leine

Kurz am Rande: Amerikaner (oder zumindest einige in Miami) sind manchmal merkwürdig.

An die Tatsache, dass einige Hunde hier im Kinderwagen herumkutschiert werden und geschlechtsspezifisch angezogen sind wie ein Kinderersatz, habe ich mich nun schon halbwegs gewöhnt. Aber gestern habe ich nun schon zum zweiten Mal ein Kleinkind an der Leine gesehen.
Es war eine süße Leine, zugegeben, ein kleiner "Affenrucksack" auf dem Rücken des Mädchens, aber so weglauffreudig kann doch kein Kind sein, dass man es an sich ketten muss, oder?
Sollte man dann doch nicht lieber beim Chihuaha bleiben?

Da muss man auch nicht alle fünf Minuten den "Hand-Desinfizierer" auspacken. Denn auch das ist hier sehr beliebt, sobald das Kind nur einmal kurz auf die Hände gefallen ist.
Was ist nur aus "Dreck macht Speck" geworden? Okay...für hier nun wirklich das falsche Sprichwort.

Die zweite Sache, die ich mehr als witzig finde: Ich begegne jeden Tag Menschen auf der Straße, die scheinbar mit sich selbst oder imaginären Freunden sprechen. Natürlich haben sie eine kleine feine Freisprecheinrichtung, Bluetooth-Kopfhörer usw., aber merkwürdig ist es auf jeden Fall. Praktisch ist es natürlich aber schon, wenn man dabei die Hände für den Starbuckskaffee frei hat.

Wenn ich allerdings in Autos schaue, sehe ich fast immer das Handy am Ohr kleben. Offenbar genießt der kleine Pappbecher ein größeres Ansehen und mehr Aufmerksamkeit als das Auto oder der Verkehr drum herum. ;-)

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